In weniger als 6 Monaten ...

Zunächst möchte ich alle Athletinnen und Athleten begrüßen, die sich bis jetzt angemeldet haben. Ich hoffe Ihr habt Spaß bei Vorbereitung und Training!

Nur noch etwas weniger als 6 Monate. Da wird es Zeit für ein Update. Der Grund für die „Stille“ der letzten Monate war der Umbau unseres Online-Shops Racelite.de. Jetzt ist das Ding endlich fertig und ich hoffe auch Dir gefällt das Resultat. Okay, ganz fertig ist der Shop noch nicht. Einige Produkte sind noch nicht online und der englische Teil der Website fehlt noch. Aber ich „sehe das Licht am Ende des Tunnels“.

20% Rabatt auf Montane Produkte

Wo wir gerade übers Shoppen sprechen … alle Teilnehmer/-innen bekommen bei Racelite auch dieses Mal wieder 20% Rabatt auf Montane Bekleidung. Wer die Produkte des britischen Herstellers noch nicht kennt, sollte sich diese unbedingt einmal anschauen. Viele Artikel sind wie gemacht für ein großes Abenteuer im kanadischen Winter. Nur noch ein paar Wochen und die neue Herbst-/Winterkollektion ist da.

Generell bin ich in Sachen Ausrüstung gerne behilflich – telefonisch oder per Email. Zudem gibt es auf Racelite.de eine aktualisierte Ausrüstungsliste. So kann man sich einen Überblick verschaffen und bekommt viele nützliche Tipps.

Teilnahmegebühren ab 1. September teurer

Wie jedes Jahr, werden die Teilnahmegebühren ab 1. September teurer. Wer also schon sicher weiß, dass er dabei sein will und kann, sollte die Gelegenheit nutzen. Mit einer Anmeldung vor dieser Deadline kann man etwas Geld sparen. Und die Motivation fürs Training bekommt einen richtigen Kick.

Reiseplanung und Zeitplan für die Tage vor dem Start

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt Flug und Hotel zu buchen. Die Flüge sind „günstig“. Und, da der Yukon Quest am Tag vor dem MYAU startet, sind viele Menschen in Whitehorse. Da kann es in Sachen Unterkunft später eng werden. Partnerhotel ist erneut das Coast High Country Inn. Infos zu den Übernachtungspreisen und die „Group Booking Number“ findest Du hier.

Früher als sonst habe ich  den Zeitplan für die Tage vor dem Rennen online gestellt. Wichtig ist hier insbesondere der Trainingskurs. Alle Teilnehmer, die noch keine Erfahrung mit extremer Kälte haben, müssen sich anmelden.  

Allgemein empfehle ich keine zu kurzfristige Anreise.  Es kommt immer wieder einmal vor, dass das Gepäck nicht mit auf den Flieger kommt. Da kann es schon sehr stressig werden, wenn die Zeit knapp ist. Eine Lösungsmöglichkeit ist ein Flug von Vancouver nach Whitehorse mit Air North. Die haben größere Flugzeuge und somit weniger Probleme mit Sperrgepäck. Wobei dann der Flug nach Vancouver keine Verspätung haben sollte und natürlich kann es vorkommen, dass die Koffer schon vor Vancouver irgendwo hängen bleiben. Aber bitte keine Panik. Auch Air Canada hat bisher immer „verlorene“ Pulkas und Koffer rechtzeitig nach Whitehorse gebracht.

Mietausrüstung

Wir haben in Whitehorse Pulkas, Pulkataschen und Zuggürtel zum Mieten. In Deutschland habe ich dazu noch Lestra Schlafsäcke, die man mieten kann. Das Angebot ist limitiert. Bitte warte bei Interesse daher nicht zu lange mit einer Reservierung. Infos zum Thema findest Du hier.

Support-Team

Der MYAU hatte immer das große Glück, über ein hervorragendes Support-Team zu verfügen. Es freut mich sehr, dass das auch in 2015 der Fall sein wird. Einige besonders wichtige Helferinnen und Helfer haben schon zugesagt. Diane wird sich wieder um das Volunteer- und Medical Team kümmern. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Freundin, Lucy. Gary kümmert sich um die Koordination der Ski-doo Guides. Glenn und Spencer sind mit ihren Schneemobilen wieder mit von der Partie. Mike und Jessica können zwar Dog Grave Lake nicht aufbauen, aber sie werden an Tag 1 und 2 am Checkpoint sein. Mark (Hines) und Murray organisieren Scroggie Creek und Gerard ist Chef am Indian River Assistance Point. Libby Gregory aus England wird mir im Race Headquarter helfen. So habe ich mehr Zeit für andere Aufgaben.

MYAU 2015 startet am 8. Februar

Der Montane Yukon Arctic Ultra 2015 startet am 8. Februar. Die Teilnehmer werden dann auch wieder die Chance haben, am 7. Februar den Start des härtesten Hundeschlittenrennens der Welt mit zu erleben. Denn an diesem Tag starten die "Musher" und ihre Hunde zum legendären Yukon Quest

In 2014 mussten wir aufgrund schlechter Trail-Bedingungen auf den ersten 20 bis 30 km den Start nach Takhini Hot Springs verschieben. Nächstes Jahr ist der Start wieder ganz normal für Shipyard's Park in Whitehorse geplant.

Ich werde nun das Anmeldeformular fertig machen und ab Montag zum Download in der Rubrik Anmeldung zur Verfügung stellen. Sehr gerne verschicke ich das Formular auf Anfrage auch per Email.

Das war der YAU 2014

Mit leichter Verspätung kommt nun endlich mein kurzer Abschlussbericht.

Zunächst einmal möchte ich mich bei allen Teilnehmern, Guides, freiwilligen Helfern und Sponsoren bedanken. Es war wieder ein großes Abenteuer und Ihr habt das mit Eurem Mut und Eurer Unterstützung möglich gemacht.

Die Tage vor dem Rennen waren geprägt von SPOTs die nicht auftauchen wollten und den schwierigen Bedingungen auf den ersten 20 bis 30 km Trail. Wenn man Ultras läuft oder organisiert lernt man aber sehr schnell, dass Hektik nichts bringt und mit der richtigen Einstellung findet man immer ein Lösung. Und so kam es dann auch. Der Start wurde verlegt und die SPOTs kamen gerade noch rechtzeitig für den entscheidenden Teil des Rennens. Hier auch noch einmal mein Dank an Matthew Lee, der die SPOTs persönlich von North Carolina nach Vancouver gebracht hat. Zu einem Zeitpunkt, wo das Wetter so schlecht war, dass viele Flüge in den USA gestrichen wurden. Danke auch an Takhini Hotsprings und Takhini Transports für die unkomplizierte Hifle bei der Verlegung des Starts.

Das Rennen selbst bot den Teilnehmern dann wieder das "komplette Programm". Schon am Tag 1 war es sichtlich kälter als die Tage davor. Und dabei sollte es bleiben. Die 300 Meilen Starter kamen so in Temperaturbereiche von - 45° C. Der Trail selbst war, abgesehen von einem Abschnitt auf den ersten 20 km, sehr hart. Die Athleten waren entsprechend schnell. Unser 100 Meilen Biker aus Kanada, Paul Trebilock, konnte so einen Rekord aufstellen, der wohl noch eine Weile Bestand haben wird. 

Für die deutschsprachigen Teilnehmer gab es Licht und Schatten. Sarah Wolter-Roessler aus Stockach war beim Marathon super unterwegs. Wie bereits berichtet, verpasste sie dann jedoch eine Abzweigung und verlor wertvolle Zeit. Am Ende bedeutete es Rang 3 bei den Damen. Ein Bad in den heißen Quellen von Takhini und Sarah hatte schon fast vergessen, dass noch mehr drin war. Platz 1 bei den Damen belegte Kristin Daniel. Kristin lebt zwar im Yukon, kommt aber aus Deutschland. Vielleicht sehen wir sie ja nächstes Jahr am Start bei den 100 Meilen!

Eine tolle Leistung aus deutscher Sicht gab es dann auf unserer Strecke nach Braeburn. Maren und Mike Kraft belegten Rang 6. Als Team "True Love" bedeutet das Platz 1 und in der Damenwertung war Maren damit die schnellste Teilnehmerin. Besonders die Tatsache, dass sie es als Team (und dann noch verheiratet!) geschafft haben, ist eine geniale Leistung. Denn nur sehr selten schaffen Teams es beim YAU gemeinsam ins Ziel. Neben vieler anderer Hürden ist hier sicherlich die Kälte ein Grund. Ist ein Athlet im Team langsamer als normal, muss er/sie nicht selten frieren. Die ganze Angelegenheit wird somit komplizierter. Schnell liegen die Nerven blank. Also, Hut ab. Bei Maren und Mike war der Team-Name Programm!

Nicht ganz so viel Glück hatte Stefan Zahlten, unser einziger deutscher Starter über die 300 Meilen. Schon recht früh plagten ihn Balsen und eine Druckstelle im Schuh. Wahrscheinlich bedingt durch eine Einlegesohle. Mit großer Ruhe hatte Stefan die Probleme ertagen und in Braeburn beschlossen, den nächsten Abschnitt in Angriff zu nehmen. Hier wurden die Schmerzen aber dann zu stark und er musste letztlich aufgeben. Stefan hatte trotzdem viele tolle Momente auf den Trails und an den Checkpoints. 

Der Rest des Rennens war dann fest in den Händen unserer Dänen, eines Iren und der Engländer.  Johnny Wulff Andersen aus Dänemark hat dann auch schließlich einen neuen Rekord über die 300 Meilen aufgestellt. Der wird schwer zu knacken sein. Platz 2 ging mit Torben Jensen auch an Dänemark und Rang 3 belegte Brian Bell aus Irland. Ich denke, ich sollte auch erwähnen, dass James Binks aus England mit 69 Jahren unser bisher ältester 300-Meilen-Finisher ist. Und das mit einer super Zeit und in einer klasse Form. James wurde im Verlauf des Rennens sogar immer besser. Sicher auch, weil er mit Robert Hodges (62 Jahre jung) einen tollen Freund an seiner Seite hatte. 

Die Vorbereitungen für 2015 laufen bereits. Die Teilnahmegebühren sind schon online einsehbar. Die Anmeldeformulare folgen, sobald der Yukon Quest den Starttermin bestätigt. 

Wir sehen uns. Im Yukon. Nächstes Jahr!

Robert Pollhammer
(Veranstalter)

Mit der Ankunft von Eliot und John endet der YAU 2014

Zunächst einmal möchte ich mich entschuldigen, dass es auf der deutschen Seite keine Updates mehr gegeben hat. Da keine deutschsprachigen Teilnehmer mehr im Feld waren, habe ich mich auf die englischen News konzentriert. Ich hoffe, dass es mit den englischen News, SPOT und Facebook trotzdem möglich und interessant war unser Abenteuer zu verfolgen.

Eliot und John haben das Finish um 04:55 Uhr erreicht. Sie waren die letzten Athleten auf die wir gewartet haben. Um 08:00 Uhr fahren wir zurück nach Whitehorse und heute um 18:00 Uhr gibt es eine kleine Feier im Coast High Country Inn. 

Ab morgen werde ich dann die endgültigen Resultate-Tabellen online stellen und auch meinen abschließenden Erlebnisbericht schreiben. 

Es sind mittlerweile auch viele Bilder in unserer Galerie!

Stefan Zahlten muss sein Rennen leider beenden

Vor ca. 1 Stunden wurden wir von Ken Lake informiert, dass Stefan leider nicht mehr weitermachen kann. Es ist nichts Schlimmes, da kein Flugzeug zum Transport angefordert wurde. Wahrscheinlich sind es die Blasen an den Füßen. Glenn und Spencer sind schon unterwegs, um ihn nach Carmacks zu bringen. Sie haben extra Bekleidung mitgenommen. Denn es wird eine lange Fahrt auf einem Schneemobil. Und die kann ganz schön kalt sein. Mit Stefan wird Jorgen aus Dänemark abgeholt. Linda Pomeroy aus England mußte schon abgeholt werden. Ihr macht ein heftiger Husten zu schaffen und es fällt ihr schwer Nahrung bei sich zu behalten. 

Unterkategorien

trackleaders.com Logo

News

  • 22 März 2017
    MYAU 2018 startet am 1. Februar
    Die 15. Ausgabe des Montane Yukon Arctic Ultra startet am 1. Februar 2018. Als Distanzen stehen der Marathon, 100 und 300 Meilen zur Auswahl. Das nächste 430 Meilen-Rennen gibt es 2019. Anmeldun...

Wetter

Video

sponsors

  • freeway_new.png
  • yukn.png
  • coast_mountain_sports.png
  • DF-Logo-White.png
  • TOTALNORTHlogo.gif
  • yukon-yamaha.png
  • coast_country_inn.png
  • downtown_hotel.jpg