Licht und Schatten

By 5. Februar 2016ARCHIV DEUTSCH, NEWS DEUTSCH

Ein erstes Update in deutscher Sprache. Tag 1 gestern war sehr vielversprechend. Relativ milde Temperaturen, aber dafür reichlich windig. Für eine erste Herausforderung hat ein weicher Trail im ersten Streckenabschnitt gesorgt. Der Overflow war letztlich gar nicht so wild, wie erwartet. Die zweite Hälfte des Trails war dann aber top und die Sonne hat für beste Stimmung gesorgt.

Hier konzetriere ich mich immer ein wenig auf die deutschsprachigen Teilnehmer-/innen. Die umfassenderen News gibt es auf der englischen Seite. Und unsere Facebook-Gruppe wird ebenfalls ständig aktualsiert und nicht nur von mir mit Neuigkeiten gefüttert.

Joel Hegner aus der Schweiz war auf der Marathondistanz konkurrenzlos mit dem Fatbike unterwegs. Er kam nach 3 Std. 19 Min als erster Starter über die Ziellinie. Platz 2 belegte mit 3 Std. 25 Min. der Läufer David Eikelboom aus Whitehorse. Platz 3 ging an Matt Hosford mit 3 Std. 41 Min. Joels Vater, Hans-Jörg, brauchte 5 Std. 28 Min. (Platz 12) und Christoph Mintgen aus Nickenich war nach 5 Std. 41 Min. (Platz 15) in Rivendell Farm.

So weit so gut.

Heute um 08:26 Uhr kam Michele Graglia aus Italien in Braeburn an. Das bedeutet er hat für die 100 Meilen gerade einmal 21 Std. 56 Min. benötigt. Wenn man den Untergrund, das Streckenprofil und die bis zum – 30 Grad C bedenkt, ist das eine unglaublich gute Zeit. Nur Justin Wallace war 2012 um 15 Minuten schneller.

Michele kam allerdings mit leichtem Frostbite an den Zehen an. Und Virginia Sarrazin, die Yukonerin ist und eine sehr erfahrene Athletin, musste in Dog Grave Lake wegen Erfrierungen aufgeben. Auch für John Dennis und Domenico Barbalace ist das Rennen leider beendet.

Florian Reiterberger fährt mit seinem Maxx-Bike gerade allen davon. Er ist schon auf dem Weg zum Ken Lake Checkpoint und jagt die Crew vor sich her. Wolfgang Kulow, ebenfalls MTB, lässt es etwas ruhiger angehen. Er war gestern super happy. Der MYAU und die ganze Atmosphäre hier machen ihm sehr viel Spaß! Jörn Theissig war ebenfalls gut drauf. Ist er eigentlich immer und begeistert damit die anderen Teilnehmer und die Crew. Er ist passionierter Dudelsackspieler. Da war es wohl Schicksal, dass er das gleiche Tempo hat, wie Scott Smith aus Schottland …